Vertrauen & Transparenz
Glaubwürdig, weil unabhängig
Ein Siegel ist nur so viel wert wie die Prüfung dahinter. ECOmodation trennt konsequent, wer den Standard hält, wer prüft und wer entscheidet.
Trennungsprinzip
Drei Rollen, drei getrennte Parteien
Standardhalter, Zertifizierungsstelle und Betrieb sind verschiedene juristische Personen – entsprechend den Unabhängigkeitsanforderungen der EmpCo-Richtlinie. Die Softwareplattform fabular wird von der fab4minds GmbH als Technologielieferant bereitgestellt und hat auf das Audit und die Zertifizierungsentscheidung keinen Einfluss.
ECOmodation
Hält den Standard, führt die Systemaufsicht und das öffentliche Register – prüft aber nicht selbst.
Zertifizierungsstelle
Rechtlich getrennt und nach ISO/IEC 17065 akkreditiert. Sie auditiert und entscheidet über die Zertifizierung.
Betrieb
Stellt den Antrag und weist die Erfüllung der Kriterien nach – als geprüfte, nicht als prüfende Partei.
Worauf Vertrauen aufbaut
Unabhängige Drittprüfung
Die Feststellung der Konformität ist ausschließlich akkreditierten, rechtlich getrennten Zertifizierungsstellen (ISO/IEC 17065) vorbehalten. Auditor und Entscheider sind nie dieselbe Person.
Öffentliches Zertifikatsregister
Jede Auszeichnung soll mit Status (gültig, ausgesetzt, entzogen) öffentlich prüfbar sein – Echtheit in Sekunden verifizierbar.
Mehr-Interessen-Governance
Ein Standardkomitee aus Wissenschaft, Branche, Umwelt-/Sozial-NGOs und Verbraucherseite soll über den Standard wachen – keine Gruppe hält die Mehrheit.
Wirksame Konsequenzen
Nichtkonformität hat abgestufte, durchsetzbare Folgen – von Korrekturmaßnahmen über Aussetzung bis zum Entzug des Siegels.
Offener Beschwerdemechanismus
Ein öffentlich zugänglicher Beschwerdekanal wird es jedem ermöglichen, begründete Hinweise einzubringen – mit definierten Verfahren.
Volle Öffentlichkeit
Handbuch, Kriterien und Verfahren – sowie, nach Aufnahme des Betriebs, ein jährlicher Systemintegritätsbericht – werden kostenfrei öffentlich zugänglich gemacht.
Gebaut gegen Greenwashing
ECOmodation ist die Antwort auf ein Vertrauensdefizit: zu viele Siegel beruhen auf Selbstauskunft. Jede öffentliche Nachhaltigkeitsaussage eines zertifizierten Betriebs muss wahr, belegbar und nicht irreführend sein – und wird digital gegengeprüft. Genau das verlangt die EmpCo-Richtlinie.